Leiterspiel
| Hersteller Ravensburger, Schmidt Spiele, HABA, Riethmüller und viele andere | |
| Erscheinungsjahr 1892 in England, um 1920 in Deutschland | |
| Spieleigenschaften | |
| - Es ist ein spannendes Glücksspiel für kurzweiligen Zeitvertreib. | |
| Auszeichnung | |
| - Spiel des Jahres 2003 (Kritikerpreis) | |
| Schwierigkeitsgrad | |
| - leicht - kurze Einarbeitungszeit |
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| Spieldauer 45-60 min. | |
| Spieleranzahl — | |
| Alter ab 3 | |
| Erweiterung | |
| - weltweite Variationen |
Spielanleitung für Leiterspiel
Auf dem Spielplan sind Felder vom Startplatz bis maximal 100, dem Zielfeld, durchnummeriert. Jeder Spieler darf mit seiner Figur – oder einer seiner Figuren, falls ihm mehrere zur Verfügung stehen – um so viele Felder vorrücken, wie er erwürfelt hat. Hierbei können ebenfalls ein oder zwei Würfel zum Spiel gehören.
Steht eine Leiter auf dem erreichten Kästchen, nutzt er diese und kommt so schneller voran, denn dies führt augenblicklich auf das höhere Feld am anderen Ende der Leiter.
Bei einem Schlangenkopf, einer Rutsche oder einem Ereignisfeld muss der Spieler auf das angegebene niedrigere Feld, hat also einen Umweg zu machen. Wer seine Figur beziehungsweise alle seine Figuren als Erster ins Ziel gebracht hat, ist der Gewinner.
Bei diesem weltweit verbreiteten Spiel sind die Variationen unglaublich vielfältig. Die englische Urform war mit 100 Feldern im Kreis angeordnet, moderne Spiele haben meist 32 Felder.
Deren Gestaltung ist, besonders bei selbst hergestellten Spielplänen, sehr individuell. Außer als Brettspiel (in gängigen Spielesammlungen) ist auch ein gleichnamiges Wurfspiel auf dem Markt.
Hintergrund zum Spiel
Moksha Patamu heißt die indische Urform dieses Spiels mit 100 Feldern. Es war zur religiösen Meditation erdacht. Leitern wiesen Abkürzungen durch Tugendhaftigkeit, Schlangen symbolisierten Laster, die durch Rückschritte hinderlich wirkten.
Im englischen „snakes and ladders“ ist die Schlange – vermutlich des Spielenamens wegen – immer noch anwesend. Im deutschen Raum ist sie häufig durch andere Zeichen wie eine Rutsche oder Ereignisfelder ersetzt worden. Die Felderzahl ist auf ca. ein Drittel reduziert worden.
